Schnelle Unterstützung für die Jugendarbeit

Fördervereine „Jugend Stark machen“ beraten über Themen und Strategien

Drei Fördervereine sorgen im Bistum Osnabrück für die regionalbezogene Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten in der kirchlichen Jugendarbeit. Die Vorstände der Fördervereine aus den Dekanaten Osnabrück-Nord, Emsland-Mitte und Emsland-Nord trafen sich im Januar zu einer Netzwerkklausur im Jugendkloster Ahmsen.

Tausende Kinder und Jugendliche engagieren sich in der Region Osnabrück-Emsland in der kirchlichen Jugendarbeit. Zeltlager, Ferienspaß-Aktionen und die Beschäftigung mit aktuellen Themen wie dem Klimaschutz – alles das wird zumeist ehrenamtlich organisiert. Für eine schnelle und unkomplizierte finanzielle Unterstützung von Anschaffungen und Aktionen haben sich regionale Fördervereine gegründet. „Jugend Stark machen“ heißen diese und werden als eingetragene Vereine von Ehrenamtlichen geleitet, die selbst schon lange Jahre in der Jugendarbeit tätig sind bzw. waren. „Die Marke Jugend Stark machen entstand vor etwa 12 Jahren im ehemaligen Dekanat Fürstenau unter der Leitung des damaligen Jugendreferenten Christian Thien“, blickt David Thale zurück. Thale ist Vorsitzender des Vereins „Jugend Stark machen“ im Dekanat Osnabrück-Nord.  Der 29-jährige ist damit Teil eines 7-köpfigen Vorstands, der eng mit dem Katholischen Jugendbüro zusammenarbeitet.

„Für uns steht die gemeinsame Freizeitgestaltung von jungen Menschen in ihren Gruppen und Verbänden im Vordergrund“, erklärt Thale. „Um Projekte und Ideen schnell und unkompliziert finanziell fördern zu können, haben wir unseren Verein gegründet“, erläutert Thale und nennt ein Beispiel: „Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter aus Bramsche stellen einen Antrag, um die Spielekiste für die anstehenden Zeltlager zu vervollständigen. Nach kurzer Abstimmung im Vorstand können wir innerhalb von 10 Tagen bis zu 200 Euro überweisen“, so Thale. Aber auch die Kosten für Referenten in Fortbildungen werden übernommen, wie Thale erklärt: „Datenschutz ist zum Beispiel ein Thema, bei dem es ohne Expertenwissen nicht geht.“

Um die Möglichkeiten und Bedingungen für Förderungen abzusprechen, trafen sich die Vorstände der drei im Bistum Osnabrück aktiven Fördervereine in Ahmsen. Da die Anzahl der Förderanträge stetig zunimmt, erörterten die Vereinsvorstände im Rahmen des Netzwerktreffens insbesondere die Themen Mitgliederakquise und Förderbedingungen. Aber auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen waren ein Thema: „Die Fridays-for-Future-Demos zeigen, dass sich junge Leute für den Klimaschutz stark machen. Da überlegen wir natürlich, wie wir unsere Fördermittel darauf ausrichten können“, so Sebastian Prinz, Vorstandskollege von David Thale. Ein weiteres Thema sei die Digitalisierung. „Die Kommunikationswege wandeln sich stetig. Unglaublich viel läuft über soziale Netzwerke im Internet. Da müssen wir als Fördervereine natürlich auch aktiv sein“, sagt Prinz.

Gruppen und Initiativen können sich über die Homepage des Fördervereins an die Verantwortlichen wenden und sich über Förderbedingungen informieren:
http://jsm-osnord.de

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